CMS Blog Forum

Wie soll meine Webseite aufgebaut werden, welche Software benötige ich? Die Antwort auf diese Frage ist davon abhängig, welchen Zweck die Homepage erfüllen soll. Schreibst Du den Inhalt selber? Dann benötigst Du ein Content Management System (CMS) wie CMS Made Simple oder ein Blogging Tool wie Wordpress. Falls die Besucher der Webseite den Inhalt schreiben sollen, bietet sich ein Community Tool wie ein Board oder ein Forum an. Für Foto Galerien oder Shops bedienst Du Dich ebenfalls an spezialisierter Software. Es gibt kein All-Round-Tool auf dem Markt, das alles kann und nach Möglichkeit kostenlos zur Verfügung steht. Gibt`s nicht! Also, bevor es losgeht, lege Dich auf die Art Deiner Hompage fest:

Inhaltstyp benötigtes Tool
Text CMS
Blog Blogging Tool
Fotos Foto Galerie Tool
Online-Shop E-Commerce Tool
Community Forum oder Chat Tool

Oft enthalten die Seiten mehr als nur eine Art von Inhalt. Lege Dich fest. Worauf legst Du den Schwerpunkt? Nimm diese Software als Basis. Falls Du mehrere gleichberechtigte Schwerpunkte hast, suche eine Software, die mehreres kann. Aber nutze z.B. keine Blogging Software, um eine Community zu bauen, oder kein E-Commerce Tool zur Gestaltung einer textlastigen Seite. Es erspart Dir viel Zeit in der späteren Bearbeitung, wenn Du von Anfang an die richtige Software suchst.

Diese Seite ist textlastig. Für die Gesatltung und den Aufbau habe ich mich daher zum Einsatz eines CMS, hier CMS Made Simple, entschieden. Sich für ein Tool zu entscheiden bedeutet nicht, dass nicht auch Add-Ons, wie Foren etc. installiert werden können.

Die beste CMS auswählen

Eins vorangestellt: es gibt nicht die beste CMS, das beste Content Management System. Es hängt wie üblich von Deinen Anforderungen und dem Einsatz des Systems ab – logisch. Alle CMS Systeme haben Vor- und Nachteile. Einige Kriterien auf die bei der Auswahl geachtet werden sollte sind:

  • Kosten
  • Einfaches Handling
  • Flexibilität
  • Support
  • Funktionalität

Abhängig von Deinem Budget ist die alles oder nichts Frage: „Was kann eine CMS kosten?“ Wieviel kann ich ausgeben? Hiervon ist abhängig, ob überhaupt in Betracht gezogen werden kann Lizenzen für ein kommerzielles Produkt zu kaufen. Durch die Beantwortung dieser Frage kann sich das Angebot an CMS bereits stark einschränken. Aber kostenlose CMS kann sehr gut sein …

Ein weiterer Aspekt ist die Frage, ob das CMS einfach einzusetzen ist, oder ob es nur von jemandem mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Informatik und anschließender Promotion bedienbar ist. Auch solche Fälle gibt es. „Einfach“ bedeutet nicht das gleiche für den Entwickler und den Anwender. Und der Anwender kann jemand auf der anderen Seite des Schreibtisches sein, d.h. jemand für den Du die Seite baust, jemand, der später den Text in das CMS einfügen muss. Allerdings sollte auch die Installation und das Seitenlayout einfach zu handeln sein. Einfach intuitiv. Am Besten ist es ein Demo zu laden, es zu installieren und auszuprobieren. Wenn kein Demo zu finden ist, frage Dich, warum die Entwickler keins zur Verfügung stellen? Sind sie arrogant (dann wird auch der Support schlecht sein), sind sie nicht fähig ein Demo einzurichten (dann wird die ganze CMS nicht laufen), oder haben sie einfach keine Zeit (dann musst Du damit rechnen, dass bald auch kein neues Release mehr kommt und Du Dir ein neues Content Management System suchen musst)?

Ein CMS integriert Text dynamisch in das Design. Als Folge ändert sich das aussehen der Homepage lediglich durch das Schreiben und Einfügen von Text und auch durch das Einfügen von Bildern in den Textbereich. Wie soll die Seite geändert werden können? Wie viel Flexibilität benötigst Du? Benötigst Du zusätzliche Funktionalitäten, wie ein Forum, eine Foto Galerie und einen Onlineshop? Werde Dir klar darüber. Suche Dir ein Webmasterforum Deines Vertrauens und frage die User nach ihrer Meinung. Lese Dir Kommentare zu den verschiedenen Content Management Systemen durch – informiere Dich. Die MindMap im Kapitel „Website erstellen – Planung der Webseite Planung der Webseite„ hilft Dir Deine Anforderungen und Ziele in Worte fassen zu können.

Support nimmt eine wichtige Stellung bei der Auswahl des CMS ein. Schaue, ob die potentiellen Kandidaten lebende Support-Foren haben. Werden tatsächlich (täglich) Fragen gestellt und beantwortet? Falls das Forum tot ist oder lediglich entwicklerfreundliche Antworten gegeben werden (die die „Normalos“ sicherlich nicht verstehen können), suche Dir eine andere Software, denn sonst bist Du verdammt ein Leben als Einzelkämpfer im CMS-Dschungel zu führen.

Nun solltest Du das für Dich beste CMS gefunden haben. Du hast Dir intensiv Gedanken über Kosten, enthaltene und optionale Funktionalitäten, die Qualität des Supports und noch über einiges anderes gemacht.

Für mich persönlich steht CMS Made Simple, ein kostenloses CMS an erster Stelle. Auch diese Seite ist damit aufgebaut, weshalb sich diese Anleitung später auch nur auf CMSMS eingehen wird. Auf den nächsten Seiten erkläre ich, warum CMS Made Simple für meine Belange das beste CMS ist.